
Die Mess-, Richt- und Beschriftungsvorrichtung dient zur Erfassung von qualitätsrelevanten Maßen von Schaltungen für KFZ-Getriebe. Die Vorrichtung ist mit einer Einlegestrecke ausgerüstet, die bis zu zehn montierte Schaltungen aufnehmen kann. Die Schaltungen werden aus der Einlegestrecke von einem Lineartransfer entnommen und in die Messvorrichtung eingelegt.
Die Messvorrichtung ermittelt mit vierzehn Messtastern die unterschiedlichsten Maße der Schaltung sowohl im geschalteten als auch im ungeschalteten Zustand. Die Bedienung der Messvorrichtung erfolgt über einen Industrierechner, der die Maße dokumentiert.

Vier der ermittelten Maße können in der nächsten Station, der Richtvorrichtung, korrigiert werden. Dazu wird die Schaltung aufgespannt, die Richtmaße in gespanntem Zustand ermittelt und entsprechend dem Messprotokoll der Messvorrichtung korrigiert. Der Erfolg des Richtvorgangs wird mit den Messtastern gemessen.
Nach dem Richtvorgang wird die Messung in der Messvorrichtung wiederholt und ein fehlerfreies Messprotokoll führt zur maschineninternen Freigabe der Schaltung.
Diese freigegebenen Schaltungen werden in der Beschriftungsvorrichtung mit einem Datum als fehlerfrei produziert markiert und anschließend auf einer Rutsche abgelegt.